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Instrumente
Jeder Geiger, Bratscher und Cellist kennt dieses Problem- der bekannte Wolfston hat schon manchen Musiker zur Verzweiflung gebracht, denn der dumpfe, matte und heulende Ton widerspricht jeder Anforderung eines Musikers an den Klang seines Instruments
Welchen akustischen Hintergrund hat der Wolfton?
Die Ursache liegt in der dynamischen Beweglichkeit des Resonanzkörpers.
Im Falle eines Wolftons entzieht der Korpus durch seine Hauptresonanz der Saitenschwingung mehr Energie als der Bogen nachliefern kann. Dadurch wird die Saitenschwingung so gestört, dass sie zusammenbricht.
Da jedoch der Bogen weiterhin gestrichen wird, baut sich die Schwingung erneut auf und regt den Korpus zum weiteren Schwingen an. Die Folge, ein ständiger Schwingungsaufbau und Schwingungsabbruch der gestrichenen Saite, der sich 7-10 mal pro Sekunde wiederholt. Dieser Vorgang wiederholt sich ständig und baut sich zum sog. „Wabern“ auf.
Was kann man tun?
Für das Cello existiert eine Reihe von sog. Wolftötern (erhältlich in jedem Fachgeschäft), die direkt hinter dem Steg an der entsprechenden Saite befestigt werden. Nicht immer aber oft lässt sich dadurch das Problem beheben.
Für die Geige kann man den Wolfton im Gegensatz zum Cello nicht so einfach beheben. Hier müsste eine Klanjustage vorgenommen werden, bei der durch die Korrektur des Stimmstocks versucht würde, die verursachende Hauptresonanz in Ihrer Eigenfrequenz zwischen zwei Halbtönen zu verschieben. Dadurch wird aber das gesamte Klangbild des Instruments verändert, unter Umständen sogar zum Nachteil.
siehe auch: Stimmstock



