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Instrumente

Stainer, Jakob

Jakob Stainer (geb. um 1617 in Absam-1683 in Absam) beeinflusste lange Zeit den Geigenbau. Das Geigenbauerhandwerk lernte Stainer vermutlich in Cremona bei Amati, was jedoch noch ungeklärt ist.
Der Stil seiner Streichinstrumente ähnelte eher älteren deutschen Vorbildern. Seine Violinen wurden für ihren silbernen Klang schnell bekannt und von Geigenbauern und Musikern in ganz Europa hoch geschätzt. Der Geigenlack hatte meistens eine rotgoldene Färbung, die Auswahl der verwendeten Hölzer waren von sehr guter Qualität. Bekannte Geigenbauer wie z.B. Giovanni Battista ahmten seine Violinen nach.
Stainer verkaufte seine Streichinstrumente nach München, Venedig, Bozen und Brixen. Sieben Instrumente gingen unter anderem an den Innsbrucker Hof.
Der Erzherzog Ferdinand Karl verlieh 1658 Stainer den Titel eines „erzfürstlichen Dieners, und Kaiser Leopold I 1669 den Titel des „Kaiserlichen Dieners“.
1669 wurde Jakob Stainer der Ketzerei angeklagt und von den Jesuiten in Innsbruck und Hall fünf Monate festgehalten.
Seine letzte Violine baute Jakob Stainer ein Jahr vor seinem Tod (1682), sie befindet sich heute im Besitz des Tiroler Landesmuseums.

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